Musikschule der Gemeinde Eningen unter Achalm

Im Oktober 1982 begann die Musikschule Eningen mit rund 80 Schülern ihren Unterrichtsbetrieb. Mittlerweile hat sich die Schülerzahl auf weit über 300 Schüler erhöht, die in den unterschiedlichsten Fächern von qualifizierten Lehrkräften ausgebildet werden.

Unsere Musikschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Freude am Musizieren zu wecken, Begabungen frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Ein großes Ziel ist es, das im Unterricht Gelernte in der Praxis anzuwenden – sei es beim Musizieren mit Freunden, in Ensembles und Orchester, beim Musikverein oder bei sonstigen gemeinsamen Auftritten.

Die Musikschule bereichert das musikalische Leben in unserer Gemeinde. Es werden regelmäßig Konzerte veranstaltet. Die Musikschule ist meist präsent, wenn es gilt, Feste und Feierlichkeiten in der Gemeinde musikalisch zu umrahmen.

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Unterrichtsort

Der Unterricht findet in der Regel im Gebäude des »Grünen Hofes« in der Eitlinger Straße 7 statt. Des weiteren steht als Außenstellen noch ein Raum für den Schlagzeugunterricht im Bauhof, drei Räume im obersten Stock des Spitals sowie Räume im ehemaligen Tommentalkindergarten in der Dürerstraße zur Verfügung.

Aussenansicht der Musikschule Eningen
Aussenansicht der Musikschule Eningen

Unterrichtsangebote

Mittlerweile gibt es bei sehr vielen Instrumenten auch speziell für Kinder angepasste (kleinere) Instrumente. Fragen Sie einfach in der Musikschule nach.

Mitglieder des Musikvereins Eningen e. V. und des Posaunenchors der ev. Kirche Eningen erhalten für die aktive musikalische Jugendausbildung eine Ermäßigung von 20 Prozent.

Weitere Angebote:

 

Unsere Angebote im Detail

Elementarunterricht

Kleinkinder und Eltern erleben gemeinsam Musik

  • Diese Angebote richten sich an Kleinkinder im Alter von ca. 1½ bis 2¼, von 2¼ bis 3 und von 3 - 4 Jahren in Begleitung eines Elternteils. (Montag Nachmittag / Donnerstag Vormittag bei Frau Viola Weinrich-Regenauer)
     
  • In diesem Kurs werden erste Begegnungen mit der faszinierenden Welt der Töne und Klänge ermöglicht sowie Anregungen aus den Bereichen Körperbewusstmachung und Bewegungsspiele vermittelt. Für die Entwicklung von Auffassungsvermögen und Lernfähigkeit aber auch für die Förderung der Phantasie und des sozialen Verhaltens ist kein Lebensabschnitt so entscheidend wie die ersten vier Lebensjahre.
     

  • Mit Liedern und Versen zum Berühren und Berührt werden, zum Kitzeln und Lachen, zum Schaukeln und Träumen sollen alle Sinne der Beteiligten angesprochen werden. Ohne Leistungsdruck werden die Kleinen durch die Mutter oder den Vater zum Nachahmen animiert.
     

  • Die Kurse laufen jeweils Semesterweise von Oktober bis Februar bzw. von März bis September

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Musikalische Früherziehung

Beginn: Oktober

Das Instrumentarium in der Musikalischen Früherziehung

In der Musikalischen Früherziehung wird mit einer Reihe von Orff-Instrumenten gearbeitet. Die Bekanntesten sind das Xylophon, die Glockenspiele, Pauken, Handtrommeln und die Triangel. Ohne viele Vorübungen kann mit dem Spielen dieser Instrumente begonnen werden.

Wichtig ist es, dass die Kinder spüren, wie Klänge entstehen und sich ausbreiten z. B. das Vibrieren eines Trommel-Felles oder der Triangel.

Elektronische Instrumente können diese Erfahrung nicht bieten.


Ein Instrument spielen - welches ist das Richtige?
 
Die musikalische Früherziehung gibt den Kindern Gelegenheit, möglichst viele Musikinstrumente kennen zu lernen. Die Kinder sollen verschiedene Instrumente selbst gehört, gesehen und in der Hand gehabt haben. So werden eigene Wünsche und Vorstellungen angeregt.

  • Gemeinsam Musik erleben
  • Mit allen Sinnen
  • Mit  Augen und  Ohren
  • Mit  Händen und Füßen
  • Singen und Tanzen
  • Hören und Fühlen
  • Spielen und Lernen

 

Ist aller Anfang wirklich schwer?

Es ist äußerst selten, dass Kinder mit 4 oder 5 Jahren wissen, welches Instrument sie lernen möchten. Zunächst sollte einmal die Möglichkeit bestehen, verschiedene Instrumente kennen zu lernen.

Aber auch anderes ist am Anfang wichtig:

Musikalische Früherziehung bietet Kindern die Möglichkeit, in Gruppen Spielfreude zu erleben und auszudrücken. Ein Lernprozess wird eingeleitet, in dem alle Sinne angesprochen werden und die Kinder lernen, sich spontan und phantasievoll mit Tönen auszudrücken

Der spätere Instrumentalunterricht wird vorbereitet.
 
Inhalte der Musikalischen Früherziehung

  • Singen und Sprechen
  • Bewegung und Tanz
  • Musik hören
  • Erste Erfahrungen mit Inhalten der Musiklehre

Wichtige Lern-Erfahrungen

Fähigkeiten, Qualitäten, Eigenschaften, die in der musikalischen Früherziehung entwickelt werden, können hinausgetragen werden in andere Lebensbereiche.

Kinder lernen:

  • anderen zuzuhören,
  • den richtigen Zeitpunkt abzuwarten,
  • sich einzuordnen in eine Gruppe, als Voraussetzung für gemeinschaftliches Tun
  • sich nicht mit dem erstbesten Ergebnis zufriedenzugeben und Phantasie und Spontanität zu entwickeln

Singen und Sprechen

Die Stimme ist das von Geburt an am engsten mit uns verbundene Instrument. Über die Stimme werden wir an wesentliche musikalische Erfahrungen herangeführt:
Mit Klangfarbe, Rhythmus und Melodie. Gedanken und Gefühle finden im Singen und in der Sprache Ausdruck. Lieder, Verse, Lautspiele sind wichtige Bestandteile der musikalischen Grund- und Früherziehung.

Musik und Bewegung - beides gehört zusammen

Oft erfährt man beim Hören von Musik das spontane Bedürfnis, sich zu bewegen, zu tanzen. Diese natürliche Reaktion ist bei Kindern noch stärker ausgebildet. Musik und Tanz haben viel gemeinsam. Man kann das eine durch das andere lernen.

Musik Hören

Unsere Welt ist oft sehr laut und schnell. Man nimmt die leisen Töne nicht mehr wahr. Ein bewusstes, aktives Hören soll Gegenpol bilden zu oft passivem Überflutetwerden von den Medien.

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Instrumentalunterricht

Blockflöte

  • Günstigerer Blockflötenunterricht in 4er Gruppe! siehe Entgeltordnung
  • Die Blockflöte ist das traditionelle »Einsteigerinstrument« für Kinder nach der musikalischen Früherziehung. Sie kann schon in jungem Alter leicht erlernt werden.
  • Lehrkräfte: Johannes Popp, Sybille Kuhn, Daniela Endmann und Wolfgang Bielek

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Tasteninstrumente (Klavier)

Der geeignete Anfangszeitpunkt für Kinder ist individuell verschieden und sollte am besten in Absprache mit den entsprechenden Lehrern erfolgen.

Lehrkräfte:

  • Brunhilde Donat
  • Christiana Valkova
  • Anita Dinkel
  • Peter Schulzke

Zupfinstrumente (Gitarre und E-Gitarre)

Die Gitarre ist ein sehr beliebtes und vielseitiges Instrument. Der Unterricht kann sowohl in Gruppen- als auch Einzelunterricht abgehalten werden.
 
Auch Schüler im Grundschulalter können schon mit dem Erlernen des Gitarrenspiels beginnen.

Lehrkräfte:

Streichinstrumente

Zu den Streichinstrumenten zählen die Geige (Violine), die Bratsche (Viola), das Violoncello und der Kontrabass. Alle vier sind Orchesterinstrumente, weshalb man in diesem Fachbereich großen Wert auf Ensemblearbeit legt. Das Spiel in Ensembles fördert das musikalische Gehör, das Aufeinanderhören, das gemeinsame Zusammenspiel, den Teamgeist und ist in diesen Instrumentengruppen unverzichtbar.

Lehrkräfte:

  • Violine:        Friedeborg Künstner, Karin Unold,
                       Gisela Hermann, Eva Barsch
  • Viola:           Karin Unold, Eva Barsch
  • Violoncello:  Sigune Lauffer
  • Kontrabass:  Nevena Breschkov
     

Blasinstrumente

Die Blasinstrumente werden in Holzblasinstrumente (Querflöte, Klarinette, Saxophon) und Blechblasinstrumente (Trompete, Posaune, Tenorhorn, Bariton, Horn und Tuba) aufgeteilt.

Sie werden in der Regel ebenfalls erlernt, um in einem Musikverein, Orchester oder einer Band mitzuspielen. Der Anfang auf einem Blasinstrument kann in der Regel erst später erfolgen als bei Streichinstrumenten.

Meist muss ein gewisses Lungenvolumen vorhanden sein oder die Körpergröße dem Instrument, insbesondere bei Posaune und Tuba, entsprechen. Aber mittlerweiler gibt es auch kleinere Instrumente.

Je nach Alter kann Einzelunterricht oder Gruppenunterricht erteilt werden.

Lehrkräfte Blechblasinstrumente
 (Trompete, Tenorhorn, Bariton, Posaune, Horn, Tuba):

  • Johannes Popp,
  • Ute Brandmaier-Bonato,
  • Simon Amend,
  • Thorsten Feisthammel

Lehrkräfte Holzlasinstrumente
(Querflöte, Klarinette, Saxophon):

  • Wolfgang Schultz,
  • Joachim Gohr-Mehlo,
  • Klaus Holocher

Schlagzeug

Der Wunsch vieler Schüler ist es, „ihre“ Musik, die sie jeden Tag hören, zu spielen. Das Schlagzeug ist hierfür ein besonders beliebtes Instrument, da es auch zu jeder Musik variable eingesetzt werden kann.

Ob zu Hause neben der Stereoanlage, im Musikverein oder im Schulorchester, überall findet es seinen Einsatz.

Lehrkraft:

  • Heinrich Herpich,

  

Infos, Formulare und Downloads

Bildungsgutscheine der Bundesarbeitsagentur

Seit 2011 werden bei bedürftigen Kindern und Jugendlichen neben ihrem monatlichen Regelbedarf auch sogenannte Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft berücksichtigt. Hierzu zählen unter anderem Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im sportlichen, künstlerischen, kulturellen und sozialen Bereich. Bezugsberechtigt sind Hartz IV-, Wohngeld- und ALG 2-Empfänger.

Unsere Musikschule ist auch in den Katalog der Leistungsanbieter aufgenommen worden. Eltern von bedürftigen Kindern und Jugendlichen, die die Voraussetzungen dafür erfüllen, können beim zuständigen Jobcenter in Reutlingen einen Antrag auf Gewährung eines Bildungsgutscheines stellen. Dieser ist zunächst ein halbes Jahr gültig. Für diesen Zeitraum werden insgesamt 60,- EUR zur Verfügung gestellt, die auf die Musikschulentgelte angerechnet werden können.

Ob die Voraussetzung zur Gewährung dafür vorliegen, kann unter folgender Adresse erfragt werden (hier werden auch Informationen zum weiteren Ablauf erteilt): JobCenter Reutlingen Albstr. 83 72764 Reutlingen

Gebührenordnung der Musikschule

Aktuelle Gebührenordnung der Musikschule

Formulare der Musikschule

Anmeldeformular

Ummeldeformular

Abmeldeformular

Das entsprechende Formular bitte ausdrucken, ausfüllen und zusenden oder vorbeibringen.

 

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